Eingangsverfahren


Das sogenannte Eingangsverfahren dauert vier Wochen bis drei Monate. In dieser Zeit steht das Thema Orientierung im Vordergrund: Die berufliche Richtung ist vielleicht noch nicht ganz klar, die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten fällt Ihnen schwer und Sie möchten erst einmal herausfinden, was Sie wirklich wollen und können.

Ein persönlicher Bildungsbegleiter/Bildungsbegleiterin unterstützt Sie in diesem Prozess. Er führt mit Ihnen verschiedene Tests durch und gibt Ihnen Feedback. Sie nehmen an Kursen teil, die sich mit dem Thema "Arbeit und psychische Erkrankung", Kommunikation, Umgang mit Konflikten, Arbeit im Team, Eigen- und Fremdwahrnehmung auseinandersetzen. 
Außerdem hospitieren Sie in unterschiedlichen Praktikumsbetrieben.

Spätestens am Ende der drei Monate besprechen Sie in einer Teilhabekonferenz gemeinsam mit uns, Ihrem Reha-Berater der Agentur für Arbeit und gegebenenfalls Ihrem Betreuer, wie es weitergeht: Bei Kurs B, in einer WfbM, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder in einer der zahlreichen anderen Möglichkeiten. 
Wir erstellen mit Ihnen gemeinsam einen Eingliederungsplan, der die nächsten Schritte Ihrer beruflichen Zukunft enthält.